Supercomputer im Desktop-Format: Der von Asus und Nvidia entwickelte ESC 1000 soll rund 1,1 Teraflops berechnen können. (Mario Riemann, 31.10.2009)
In Hinsicht auf professionelle, parallelisierbare Berechnungen kommen den aktuellen GPUs immer mehr Bedeutung zu. Diese überflügeln in Sachen Gleitkommaoperationen pro Sekunde aktuelle Prozessoren bekanntlich um Längen.
Nun baut Asus in Kooperation mit Nvidia den ESC 1000, einen Supercomputer auf, der nicht größer ist als ein gängiger Desktop-PC. Als Hardware kommt zum einen ein Xeon W3580 mit 3,33 GHz daher, welcher von 24 GByte DDR3-RAM flankiert wird. Die eigentlichen Rechenkünstler sind hier allerdings die drei verbauten Nvidia Tesla x1060 Karten, welche von einer Quadro FX 5800 Grafikkarte unterstützt wird. Zusammen bieten sie 960 Shader-Einheiten, welche hier allerdings überwiegend für GPGPU-Berechnungen zum Einsatz kommen. Zusammen kommt das System auf rund 1,1 Teraflops (Gleitkommaoperationen pro Sekunde).
Befeuert wird der ESC 1000 durch ein 1.100 Watt Netzteil. Das Betriebssystem, wahlweise Windows Server 2003, 2008 sowie Red Hat Enterprise Linux AS5.0 oder Suse Linux Enterprise Server 10, beinhaltet eine 500 GiByte große SATA-II-Festplatte.
Laut dem Bericht auf zdnet.de belaufen sich die Kosten für ein solches System - inklusive Hardware, Strom- und Wartungskosten für 5 Jahre - auf rund 16.665 Euro. |
| Quelle: pcgameshardware.de |