Microsoft wagt den Schritt zur Integration von Web 2.0-Inhalten in sein bewährtes eMail-Schlachtschiff Outlook. Auch andere Unternehmen haben den Trend erkannt.
Milliarden von Nutzern können nicht irren: Die Integration von Web 2.0-Inhalten in traditionelle Produkte und Unternehmensportfolios von IT- und Medienakteuren nimmt spürbar zu. Microsoft hat die Zeichen der Zeit erkannt und rüstet Outlook sozial auf: Die neueste Version des altbekannten eMail- und Organizer-Programmes wird Web 2.0-Elemente von LinkedIn enthalten und sich folgerichtig „Outlook Social Connector“ nennen. Ziel des Zusammenschlusses sind vor allem Geschäftskunden. So soll die neue Kommunikationsmöglichkeit weltweit Fach- und Führungskräfte verbinden und ihre Arbeit erfolgreicher machen, wie es in der Pressemeldung heißt.
Unabhängig von diesem Einstieg springen derzeit auch andere Unternehmen auf den Web 2.0-Zug auf: Die digitale Abteilung des neben seinen zahlreichen Print-Titeln auch für Strickmuster bekannten Verlags Hubert Burda hat sich 25 Prozent des Business-Netzwerks XING einverleibt. Der ausführende Unternehmensteil Burda Digital ist nun größter Anteilshaber am XING-Netzwerk – man hofft beiderseits auf Synergieeffekte. |