Kontakt Kundencenter AGB
+41 (0) 848 778 778
 
 
  Top-Server: Ausfallsichere Hardware. 99% Uptime garantiert.
 
  Top-Service: Kostenlos. Rund um die Uhr. An 365 Tagen im Jahr.
 
  Top-Preis: Ab 4.25. Erster Monat gratis. In 5 Minuten sind Sie online.
Webhosting Domains Virtuelle Server Exchange Hosting Partnerprogramm Über uns
Webhosting
Übersicht
Webhosting "Easy"
Webhosting "Start"
Webhosting "Professional"
Webhosting "Ultimate"


ASP / .Net / Frontpage
Übersicht
Windows "Easy"
Windows "Start"
Windows "Professional"
Windows "Ultimate"




Geocities geschlossen - und für die Nachwelt archiviert


26.10.2009
Archive Team und Archive.org tun das, was Yahoo ignorierte

Yahoos Webhosting-Dienst Geocities ist nun endgültig Geschichte. Die Internethistoriker vom Archive Team und Archive.org haben allerdings versucht, so viele der teils verwaisten Webseiten wie möglich zu sichern.


Geocities wurde 1994 als Beverly Hills Internet gegründet und 1999 von Yahoo gekauft. Das Unternehmen wurde zur Heimat hunderttausender privater Webseiten - darunter auch viele, die nie aus der Konstruktionsphase ("Under Construction") heraus kamen. Im April 2009 kündigte Yahoo an, Geocities zu schließen und legte Nutzern nahe, sich einen anderen Webhoster zu suchen. Seit dem 26. Oktober 2009 ist Geocities nun endgültig eingestellt.

Finden ohne Suchmaschine

Geocities drehte sich lange um Nachbarschaften, womit die Gruppierung thematisch benachbarter Webseiten gemeint ist. Das half dabei, Gleichgesinnte zu finden, als Suchmaschinen noch nicht so stark genutzt wurden. Das sorgte zwar für eine Gemeinschaft, aber auch für Beschränkungen durch die vorgegebene, immer komplexere Struktur und daraus resultierende lange Links.

Nach der Übernahme durch Yahoo wurde das System verändert und in Yahoo integriert - allerdings, so bemängelt Jason Scott vom privaten Archive Team, nur halbherzig. Den Niedergang von Geocities soll das jedoch alleine nicht ausgelöst haben, längst lockten andere Dienste die Nutzer zu sich.

Doppelte Archivierung

Damit das Vermächtnis des ehemaligen Zuhauses von Millionen von Webseiten nicht verloren geht, haben sich Scotts Archive Team ("The Geocities Project") und getrennt davon auch Archive.org ("Saving a Historical Record of GeoCities") mit Beteiligung von Geocity-Nutzern der Archivierung von möglichst vielen Geocities-Webseiten gewidmet.

Scott betreibt das Mailbox-Archiv Textfiles.com, ist Produzent der Dokumentation "BBS: The Documentary" und nun wegen des Geocity-Endes auch unter die Hoster gegangen. Er will für künftige Generationen von Internetnutzern und Historikern so viele Geocities-Seiten wie möglich retten. Immerhin gehe es auch um Ahnenforschung, um Webseiten von Leuten, die gestorben seien und Sammlungen von Schriftstücken, Kunst und Musik, sagt er.

Böse Kritik an Yahoo

Am 22. Oktober 2009 schrieb Scott unter dem Blogeintrag Geostupid erbost in Richtung Yahoo: "Ich habe daran gearbeitet hunderte von Gigabyte an Daten zu sichern, die Ihr entschieden habt zu löschen. Ich hasse Euch. [...] Das sind fünfzehn Jahre und Dekaden von Mann-Arbeitsstunden, die ihr zerstört, wegpustet, weil es in der Bottom Line besser aussieht. Ihr hättet es verkaufen können, aber das wäre zu viel Arbeit gewesen. Ihr hättet es Archive.org spenden können, aber ich weiß, dass das Euren Reptilienhirnen weh tun würde und so verstehe ich es. Aber Ihr zerstört mit dieser Aktion so viel."

"Wir wissen nicht einmal, ob wir 10 Prozent, 80 Prozent oder 99 Prozent der Daten in Geocities haben", klagt Scott. Yahoo habe sich als unkooperativ erwiesen - und sich mit Datenschutzgründen herausgeredet, obwohl es nur um grobe Anhaltspunkte gegangen sei. Sechs Monate lang habe man deshalb Tag und Nacht versucht, alles redundant auszulesen, in der Hoffnung, nichts übersehen zu haben.

Scott, der auch in anderen Beiträgen in seinem Blog recht direkt in seiner Kritik ist, erinnert zudem an den "großen Yahoo-Geocities-Boykott von 1999". Yahoo hatte nach der Übernahme festgelegt, dass alle Inhalte der Nutzer fortan dem Unternehmen gehören. Die Nutzer hatten sich das nicht gefallen lassen und sich aufgelehnt. Bereits damals hätten die Geocities-Nutzer gemerkt, dass sie da etwas hatten, was es zu beschützen gilt, so Scott. "Und nun löscht ihr es alles. Ich hasse Euch."
Quelle: golem.de


Weitere Artikel in der Kategorie Hosting / Webhosting


"SZ" sichert Kurz-Domain, ARD verhindert Vergabe
ICANN erlaubt ab 2010 internationale Domainnamen
Nokia N900: Das Linux-Internet-Handy
FSFE spricht sich für eine vollständige Öffnung von MySQL aus
freenet plant Verkauf von Strato
Infos über rechtliche Grundlagen zu Domains und Marken
Internet: Ein Drittel der interessanten Kurzdomains sicherte sich ein einziges Unternehmen
Das Weiße Haus setzt jetzt auf Open Source
TLDs – Neues von .se, .mobi und .gay
Azubis bauen Webseite für Densows Landfrauen
Als ein Franzose das Internet miterfand
De-Kurzdomains sehr ungleich verteilt
DirectX 11: Erster Benchmark verfügbar
Neue Rolle für Regierungen bei Netzverwaltung?
Ab sofort Schneeleoparden im dogado Rechenzentrum
So komme ich an die Top-Domains
Domain24 bringt Auktionsgewinner auf das Siegertreppchen
Twitter & der Rest der Woche
Sun und Oracle: Fusionsgegner auf USA-Tour
Mozilla gibt Microsoft-Add-ons wieder frei
.de-Domains: 10.000 neu zugelassene Domains innerhalb 90 Minuten vergeben
Zweistellige .de-Domains verzeichnen Rekord
Domain-, Firmen- und Produktnamen: Tough shit!
FSFE will MySQL als unabhängiges Projekt erhalten
domainfactory spendet 18.000 Euro aus .de-Registrierung
Wirbel um Zuteilung von tv.de
Such- und Navigationsfunktionen in VS 2010
Privatleute haben bei den neuen Internetadressen kaum Chancen
KMUs planen IT-Investitionen
ATI Catalyst 9.10
Windows 7 ist da, samt Server 2008-R2
LSI stellt High Performance 6Gb/s SAS Host-Bus Adapter vor
Wales will Magazinsektor umkrempeln
ISP-Abschalten nutzlos?
Sun putzt sich für Oracle heraus
Code-Verfolgung mit Zends PHP-Server
WordPress 2.8.5 mit verbesserter Sicherheit
Goldgräber und (miese) Geschäftemacher
Weltweit größter Hosting-Anbieter erteilt Nimsoft Zuschlag für Monitoringdienste
Interoute reagiert auf gestiegene Nachfrage und baut Präsenz in Russland aus
 
 
     
  FAQ - © 2009-2012 by TechTown GmbH