Ab sofort stellt Microsoft die Beta 2 von Visual Studio 2010 und .NET Framework 4 bereit. Das fertige Produkt ist jetzt für den 22. März 2010 angekündigt.
Die neue Version der Entwickler-Suite sowie das Framework.NET Framework 4 sind laut Microsoft eines der größten Releases seit Jahren. Eine der neuen Funktionen ist IntelliTrace mit dem sich ältere Versionen aufzeichnen lassen. Mitglieder im MSDN können ab sofort mit dem neuen Code arbeiten. Ab dem 21. Oktober steht die Beta-Version allen frei.
Neu ist neben einem überarbeiteten Application Livecycle Management auch der Support für Windows 7, Windows Azure und die Möglichkeit, auf Sharepoint aufzusetzen. Auch die Lizenzstruktur will Microsoft verändern. Bislang gab es sieben verschiedene Versionen mit unterschiedlichen Preisen. Nun will sich Microsoft auf drei beschränken. Anwender hätten nach einer übersichtlicheren Preisstruktur gefragt.
Jetzt wird es nur noch die Versionen Professional, Premium und Ultimate geben. Mit dem Ulitmate-Angebot will Microsoft Anwender mit günstigen Preisen und anderen Anreizen dazu bewegen, auf die nächst höhere Version zu wechseln.
Professional ist eine komfortable Entwicklungsumgebung mit allen nötigen Kernfunktionen für die professionelle Entwicklung von Anwendungen für Windows, das Web, Office, die Cloud, SharePoint, Silverlight und Multi-Core-Szenarien. Eines der offensichtlichsten neuen Features in Visual Studio 2010 ist die komplett überarbeitete Benutzeroberfläche auf Basis der Windows Presentation Foundation (WPF).
Premium ist die Vollausstattung für Softwareentwickler und -tester, um hoch skalierende Anwendungen auf Enterprise-Niveau zu entwickeln. Neu sind hier automatisierte User-Interface-Tests und eine umfangreiche Test-Impact-Analyse.
Ultimate ist die mittlerweile dritte Generation von Microsofts Komplettlösung für effizientes Application Lifecycle Management für Teams jeder Größe. Sie enthält den kompletten Umfang der ehemaligen Team-Suite-Edition. Schwerpunkt sind die neuen Funktionen speziell für die Softwarearchitektur und Softwaremodellierung, unter anderem mittels UML-Diagrammen. Hinzu kommen neue Projektmanagementfunktionen und die Integration mit bekannten Werkzeugen wie MS Excel und MS Projekt, sowie neue Funktionen zur Installation und Verwaltung virtueller Testumgebungen, um die Zusammenarbeit von Testern und Entwicklern zu vereinfachen. |