Stets kritisiert, jedoch erfolgreicher denn je. Valves Internetvertriebsplattform Steam schreibt seine Erfolgsstory fort. Im Zusammengang mit Dell soll nun bei allen Alienware Spielerechnern das Programm ab Werk vorinstalliert sein.
Dell kündigte heute an, alle Alienware Area-51 und Aurora Desktop-Rechner sowie die Gaming-Notebooks M15x und M17x künftig mit vorinstalliertem Steam und dem Knobelspiel Portal auszuliefern. Bereits vor einigen Monaten soll es verdeckte Annährungsversuche der beiden Unternehmen Valve und Dell gegeben haben.
Spürbar zufrieden äußert sich Jason Holtman, Valve-Business-Direktor:
"Entertainment, specifically gaming, is a primary use of PCs in the home and on the road. Alienware is a household name among PC gamers who want the most out of their hardware. The combination of Alienware hardware and Steam equals a superior gaming experience."
Luke Plunkett von kotaku. com erinnert dieses Vorgehen doch sehr an Microsofts Strategie hinsichtlich der Etablierung des hauseigenen Webbrowsers Internet Explorer. Als Gratisbeigabe zu Windows erreichte das Programm - allen Nachteilen zum Trotz - auf diese Weise einen beachtlichen Marktanteil.
Zwar ist Alienware nicht die Nummer 1 bei den Spielehardware-Lieferanten. Doch Plunkett glaubt fest daran, dass Dell mit Sicherheit nicht das einzige Unternehmen bleiben wird, das eine solche Kooperation mit Valve eingehen wird.
Die seit 1999 existierende Software Steam gerät immer wieder vor allem wegen der zum Spielen benötigten Internetverbindung und der damit verbundenen technischen Abhängigkeit in die Kritik. So dreht sich die Diskussion um die häufig überlasteten Steam-Server zu Stoßzeiten, welche dann eben keine Anmeldung mehr ermöglichen und das Zocken zwangsverschieben.
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